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Facebook Open Graph

Ein Anwendungsbeispiel der neuen Technologie ist der Facebook Open Graph. Beim Facebook Open Graph geht es darum, den Internetbenützern die Möglichkeit zu bieten, externe Inhalte mit dem Facebook-Netzwerk zu verbinden. Auf Facebook kann ein Nutzer nun auch für externe Inhalte Metadaten hinzufügen. Diese Metadaten (Daten, die Daten beschreiben) können von Facebook gelesen, interpretiert und ausgewertet werden.

Am einfachsten ist das Ganze zu verstehen, wenn man sich sein eigenes Facebookprofil vorstellt. In den Bereichen „Gefällt mir und Interessen“ findet sich eine Auflistung von Dingen wie Aktivitäten, Musik, Filme etc. Wird ein Link angeklickt, gelangt man zur Facebookseite des jeweiligen Inhaltes. Neu am Facebook Open Graph ist nun, dass hinter den beschriebenen Links auch externe Inhalte verborgen sein können. Somit kann ich Inhalte auf meiner eigenen Website mit Metatags versehen und einen „Gefällt mir“ Button hinzufügen. Klickt nun jemand auf den „Gefällt mir“ Button auf meiner eigenen Webseite, dann erscheint dies innerhalb seiner Kategorie „Gefällt mir“ auf Facebook. Hinter diesem Link verbirgt sich aber keine Facebookseite sondern ein externer Inhalt. Somit können nun Inhalte über Social Media Plattformen gestreut werden. Betreiber einer Website sehen, wem ihre Inhalte gefallen.

Stefan Kissling
Geschrieben am 25. November 2010 von Stefan Kissling in Fachthemen, Online-Glossar, Open Graph, Web 3.0