Beziehungen im Fokus – medialeg Team Inspiration

Nach den Themen Aufmerksamkeit sowie der  Stille, Vertrauen und der «Learning Zone»  stehen heute Beziehungen als Inspirationsquelle im Fokus.

Der „Content Man“ Manuel befasste sich im letzten Jahr mit 2 Büchern, welche verschiedene Beziehungen genauer unter die Lupe nehmen . Beziehungen spielen nicht nur im persönlichen, sondern auch im geschäftlichen Alltag eine wichtige Rolle. Die Bücher helfen dabei, einen aufmerksamen Blick auf die Beziehungen, welche man hat, zu werfen.

Gedanken und Text von Manuel Maurer.

 

Beziehungen verbessern – zu anderen und sich selbst

Im letzten halben Jahr liess ich mich vor allem von zwei bestimmten Büchern inspirieren. „Eisenhans – Ein Buch über Männer“ sowie „Männer sind anders. Frauen auch“ haben bei mir einige spannende Gedankengänge ausgelöst. In beiden Büchern geht es um die Verbesserung von Beziehungen, sei es zwischen Paaren, zwischen Eltern und Kindern oder die Verbesserung der Beziehung zu sich selbst.

Gute Beziehungen erleichtern einem das Leben. Sei es auf Grund von sogenanntem «Vitamin B», welches einem bei der Suche nach einem Job behilflich sein kann, oder die Beziehungen in der Familie oder zum Partner. Alle bieten sie die Möglichkeit, mich als Mensch weiter zu bringen, mich zu entwickeln und mir Sicherheit zu geben.

 

Der wirkliche geistige Reichtum des Individuums hängt ganz von dem Reichtum seiner wirklichen Beziehungen ab. – Karl Marx

Aus diesem Grund befasse ich mich gerne vertiefter mit diesem Thema. Die Kraft, die ich aus Beziehungen gewinnen kann, hilft mir bei Situationen in der Arbeit, im Sport oder in der Freizeit. Beziehungen machen aus meiner Sicht das Leben aus.

Doch was definiert eine gute Beziehung? Natürlich geht man von gegenseitigem Vertrauen, Verständnis und Unterstützung aus. Doch es kann noch viel mehr dahinterstecken. Die Autoren Bly und Gray geben ihre Ansichten zu Beziehungen zu den Eltern (Bly) und zum Partner (Gray) in ihren Werken Preis.

 

Robert Bly – Eisenhans

In diesem Buch schildert Robert Bly anhand des Grimm’schen Märchens vom Eisenhans, welchen Weg ein Mann zu gehen hat, um zu Selbstbewusstsein zu kommen und erwachsen zu werden. Er geht dabei auf die frühe, enge Beziehung zur Mutter, sowie auf die eher distanziertere Beziehung zum Vater ein. Anhand verschiedener psychologischer Begebenheiten erklärt er, dass der «wilde» Teil eines Mannes genauso seine Berechtigung zum Existieren hat, wie der sehr weiche Teil.

Dass das Buch auch in der Kritik steht, ist durchaus bekannt. Gerade deshalb ist es spannend, zu erfahren, welche Gedankengänge Bly verfolgt.

In seiner Erzählung listet Bly drei Punkte auf, die auf dem Weg vom Jungen zum Mann beschritten werden müssen. Dabei geht er auf verschiedene Mythologien und Praktiken der verschiedensten Völker und Kulturen unserer Erde ein.

  1. Bindung an und Lösung von der Mutter. Das Kind bindet sich bereits vor der Geburt, aber vielmehr noch danach, sehr stark an die Mutter. So kann es Vertrauen aufbauen und viel Wichtiges lernen. Diese Zeit umfasst die ersten etwa sieben bis acht Jahre.
  2. Wechsel vom „Reich der Mutter“ ins „Reich des Vaters“. Dies geschah (und geschieht noch heute in vielen Kulturen) dadurch, dass der Vater seine Söhne mit zu seiner Arbeit nimmt und sie in den Fertigkeiten seines Berufs ausbildet. Dies fällt bei uns häufig weg, da viele Väter ihre Kinder nicht an ihren Arbeitsplatz nehmen können oder dürfen.
  3. Lösung vom Vater und Wechsel zum Mentor. Der Mentor ist in den meisten Kulturen ein älterer Mann, welcher einem Jungen neu Dinge zeigt. Als erstes muss sich der Junge in ein neues Umfeld eingliedern lernen, wo er nicht bereits bekannt ist. Danach beginnt er, von seinem Mentor zu lernen.

Obwohl ich nicht zu 100 Prozent hinter dem Buch von Bly stehe, inspiriert mich der wechselnde Fokus der Beziehungen im Leben eines Mannes. Häufig ist es in unserer westlichen Welt so, dass direkt nach der Pubertät der Eintritt in die Arbeitswelt erfolgt. Dies kann dazu führen, dass der zweite und der dritte Punkt nach Bly nicht erfolgen können. Um sich selbst richtig kennen zu lernen, sollten möglichst viele Beziehungen auch zu älteren Bezugspersonen bestehen. Aus ihren Erfahrungen kann man lernen.

 

John Gray – Männer sind anders. Frauen auch.

Das Buch von John Gray soll dabei behilflich sein, romantische Beziehungen zu stärken und zu verlängern. Gerade in der heutigen Wegwerfgesellschaft wird es seltener, dass für eine Beziehung gekämpft wird. Da ich dies nicht unterstütze, setze ich mich mit diesem Buch auseinander.

Schön wird aufgezeigt, dass in einer Beziehung nicht immer nur eitel Sonnenschein herrscht, sondern dass auch einmal schwierigere Tage kommen können. Gray verweist darauf, dass man sich bewusst sein soll, dass Männer und Frauen nun einmal grundverschieden sind. Anstatt den Partner ändern zu wollen, sollte man versuchen, die Unterschiede anzunehmen und sich dadurch stärken zu lassen.

Gray stellt in seinem Werk beide Positionen einander gegenüber. Er zeigt die Unterschiede darin auf, wie Männer und Frauen lieben, wie sie sich ausdrücken, warum Männer eher schweigen und Frauen sich irgendwann nicht mehr dafür haben zu fragen.

Er nimmt jede Beziehung bis aufs Detail auseinander. Kommunikation wird als wichtigster Punkt dargestellt:

 

If the balance shifts, one person feeling they have given more than they have received, resentment can develop. This is a time when only communication can help to bring the relationship back into balance.

 

Die Nüchternheit, mit welcher der Autor diese Tatsachen darlegt hat mich sehr inspiriert. Die Gabe, in allen Situationen seine Position zu verlassen und die des Gegenübers einzunehmen, ist eine, die jemanden im Umgang mit Menschen enorm weiterbringen kann.

Die Auseinandersetzung mit Beziehungen zwischen Menschen können sehr inspirierend wirken und begleiten einem jeden Tag.


 

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